Was man über das Kanada eTa Visum wissen sollte

Vor einiger Zeit entschied sich auch Kanada dafür, Touristen und Geschäftsreisenden ein elektronisches Visum anzubieten. Dieses soll die Einreise ins Land weiter vereinfachen, ohne dabei negativen Einfluss auf die Sicherheit zu nehmen. Doch was sollte man über das bekannte Visum wissen und wie gelingt die Beantragung in jedem Fall?

 

Was ist neu bei der Einreise?

Tatsächlich hält das kanadische eTa für Touristen einige Vorteile bereit. Während es in der Vergangenheit notwendig war, mit dem Anliegen der Anreise direkt auf die Botschaft zu kommen, lässt sich der Prozess inzwischen zu großen Teilen über das Internet abwickeln. Zunächst müssen Interessenten dafür ein Formular ausfüllen, welches in erster Linie auf persönlichen Angaben beruht. Dadurch wird sichergestellt, dass die wichtigsten Informationen zur eigenen Person bereitliegen. Auch die Begleichung einer Gebühr von sieben Dollar wird in diesem Rahmen fällig. Es ist zu empfehlen, bereits im Vorfeld der Beantragung die eigenen Flüge zu buchen, obwohl dies, im Unterschied zum US-amerikanischen ESTA, keine zwingende Anforderung darstellt. Die Sicherheit des gesamten Prozesses lässt sich auf diese Weise jedoch erhöhen. Ein weiterführender Ratgeber zum Thema eTa Kanada kann ebenfalls zu diesem Ziel beitragen.

Vorteile für beide Seiten

Aufgrund des großen Interesses im Oberallgäu, eine Fernreise in die Vereinigten Staaten zu unternehmen, haben wir Ihnen in der Vergangenheit bereits über das ESTA berichtet. Den entsprechenden Artikel finden Sie unter hier. Die Intention, welche sich hinter dem kanadische eTa verbirgt, deckt sich in etwa mit der amerikanischen Herangehensweise. In diesem Fall möchten die Verantwortlichen dem Wunsch der Touristen entgegenkommen, die Einreise ins Land noch einfacher zu gestalten. Davon profitiert wiederum die kanadische Wirtschaft, für die der Tourismus in vielen Regionen des riesigen Landes bereits ein wichtiges Standbein darstellt. Unter dem Strich stehen demnach mehrere Profiteure, die in den Genuss einer zentralen Abwicklung kommen.

 

Die formalen Grundlagen

Grundsätzlich wäre es nicht notwendig, den erfolgreichen eTa-Antrag auszudrucken und ihn mit ins Handgepäck im Flieger zu nehmen. Denn den Behörden vor Ort liegt die Schrift bereits in elektronischer Form vor, wodurch direkt auf sie zurückgegriffen werden kann. Sollte es keine zu großen Umstände machen, kann das eTa natürlich in Papierform mitgeführt werden. Von größerer Bedeutung ist in dieser Hinsicht der persönliche Reisepass, dessen Gültigkeit über die Dauer des Aufenthalts hinausreichen muss. Der einfache Personalausweis reicht in dieser Form nicht aus, um die Einreise nach Kanada in Anspruch zu nehmen. Auch diese Dokumente sollten deshalb vor der Abreise genau in Augenschein genommen werden.

 

Weitere Regeln zum eTa

Grundsätzlich ist das eTa Visum für Touristen oder Geschäftsreisende ausgelegt, welche sich nur für kurze Zeit in Kanada befinden. Wer dagegen ein Praktikum absolviert, oder beispielsweise als Au-Pair im Land arbeiten möchte, braucht dafür die zugehörige Arbeitserlaubnis (Work-permit). Entsprechend reicht das elektronische Visum in diesen Fällen nicht aus, um die gesetzliche Grundlage für das eigene Vorhaben zu schaffen. Detailliertere Informationen dazu hält auch das Auswärtige Amt auf seiner Seite für Interessierte bereit.

Insgesamt präsentiert sich das kanadische eTa für Touristen als praktische Möglichkeit, um sich die klassische Ausstellung eines Reisevisums über die Botschaft zu ersparen. Dies beschleunigt den Prozess der Einreise wesentlich, was zu den zentralen Vorteilen der neuen Regelung zählt, die für stetig wachsende Touristenzahlen sorgt.