Unser Sommer-Urlaubs Ratgeber und was Sie über das Esta Visum wissen sollten

Auch in diesem Jahr erwarten Tourismus-Experten wieder einen deutlichen Anstieg von Reisen in die USA. Immer mehr Österreicherinnen und Österreicher möchten selbst einen Eindruck vom Land der großen Möglichkeiten bekommen und schauen sich deshalb verschiedene Bundesstaaten mit eigenen Augen an. Unklarheit herrscht häufig in Bezug auf das Esta Visum, welches im Vorfeld der Reise zu beantragen ist. Doch worauf ist dabei zu achten, damit der Einreise in die Staaten nichts mehr im Wege steht?

Der Weg zum Visum

Grundsätzlich handelt es sich beim Esta um ein vereinfachtes Visum, welches in einem gemeinsamen Vertrag der USA mit verschiedenen Staaten geschlossen wurde. Während zuvor sogar der Gang zu einer amerikanischen Botschaft notwendig war, bevor der Flug über den großen Teich gebucht werden konnte, vereinfachte das neu eingeführte elektronische Visum diese Vorgehensweise deutlich. Damit zielten die USA nicht zuletzt darauf ab, den Tourismus im eigenen Land weiter zu stärken und ihn zu einer wesentlichen Wirtschaftskraft zu machen. Absolut entscheidend ist, das Esta Visum schon einige Zeit vor dem Buchen der Flüge zu beantragen. Denn ein Rückflugticket muss bereits vorliegen, damit die Aufenthaltsgenehmigung überhaupt erteilt werden kann. Dafür bieten sich verschiedene Seiten im Internet an, auf denen eine genaue Erläuterung der verschiedenen Schritte vorhanden ist. Der Prozess nimmt insgesamt kaum mehr als eine halbe Stunde in Anspruch und im Anschluss können die gewünschten Flüge gebucht werden.

Einreisen in wenigen Minuten

Beim Ausfüllen des Fragebogens wird unter anderem nach den persönlichen Unterkünften in den USA gefragt. Sollten bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Hotels gebucht sein, so kann es ausreichen, die dafür vorgesehene Stadt auszuwählen. Im Falle einer Rundreise empfiehlt es sich den Ort anzugeben, an welchem die eigene Aufenthaltsdauer am längsten sein soll. Die Abgabe des Esta Visums endet schließlich mit der Bezahlung von 14 US-Dollar, welche als Bearbeitungsgebühr für den Prozess festgesetzt wurden.
Grundsätzlich wäre es nicht notwendig, das nach nur wenigen Minuten bestätigte Visum ausgedruckt mit sich zu führen, da es den Behörden am Flughafen bereits in elektronischer Form vorliegt. Um allerdings überhaupt kein Risiko einzugehen, kann das entsprechende Papier einfach im Handgepäck mitgeführt werden. Sollte es nun zu technischen Problemen kommen, so dient das selbst ausgedruckte Esta noch immer als Hinweis.

Eine Belebung für den Tourismus

Seit das elektronische Visum auch für Österreicherinnen und Österreicher eingeführt wurde, steigen die Besucherzahlen wieder deutlich an. Damit schwangen sich die USA schnell zum beliebtesten Ziel für Fernreisen überhaupt auf und nehmen seither eine ganz besonders wichtige Rolle ein. Experten sehen vor allem die Vielseitigkeit der Landschaft und die medial stark vertretenen Sehenswürdigkeiten als Auslöser für den aktuellen Ansturm. Zwischen ausgedehnten Wanderungen in den großen Nationalparks und dem klassischen Strandurlaub an der Küste Floridas oder Kaliforniens ist tatsächlich alles geboten. Auch dadurch lässt sich die aktuelle Entwicklung erklären, die gar kein Ende mehr zu nehmen scheint.

Fazit

Alles in allem präsentiert sich das Esta also als eine praktikable Lösung, um die Einreise in die USA erheblich zu vereinfachen. Der zeitliche und finanzielle Aufwand des Antrags ist zu vernachlässigen. Gleichzeitig bietet sich im Anschluss die Möglichkeit, für bis zu 90 Tage im Land zu bleiben, um dort einen wunderbaren Eindruck von den so verschiedenen Facetten zu bekommen.