Tipps zum Schutz der Füße auf langen Wandertouren

Das Oberallgäu ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Ausflügler aller Art. Es gibt unzählige Anziehungspunkte und Routen, auf denen Urlauber, Tagesausflügler und Einheimische in der faszinierenden Natur unterwegs sind. Breitachklamm, Starzlachklamm oder die Sturmannshöhle bei Obermaiselstein sind einige, wenige Beispiele für die Vielseitigkeit der Region. 

Auf den Berg- und Wandertouren sind erfahrene Wanderer ebenso anzutreffen wie Neulinge. In den letzten Monaten sind viele das erste Mal ins Oberallgäu gekommen, da aufgrund der Corona-Pandemie ein Urlaub in Deutschland als besonders sicher gilt. Die große Vielfalt an Routen macht's möglich, dass auch unerfahrene Wanderer die ideale Tour finden. In jedem Fall sollte man sich auf die Touren aber gut vorbereiten. Das richtige Equipment ist sehr wichtig, denn sonst ist die Freude am Ausflug in die Berge schnell verflogen. Beim Wandern ist der Schutz der Füße das "A & O". Mit einfachen Maßnahmen können Fußbeschwerden sehr gut vorgebeugt werden.

Dicke Socken tragen!

Auch bei sommerlichen Temperaturen sollte man auf dickere Socken setzen. Spezielle Wandersocken sind dringend zu empfehlen, um den perfekten Sitz in den Wanderschuhen zu haben. Nur damit lassen sich die Füße vor Druck- und Scheuerstellen schützen. Entstehen an den Füßen durch das Wandern wunde Stellen, kann es an den folgenden Tagen zu großen Schmerzen kommen und dann wird jeder Schritt zur Qual. Zudem sind die stark beanspruchten Stellen der Füße anfällig für Infektionen, wie Fußpilz.

An Ersatzsocken denken!

Auf anspruchsvollen Routen oder gar auf einer Hüttentour, kommt man leicht ins Schwitzen. Während für die Oberbekleidung das „Zwiebelprinzip“ gilt, bei welchem mehrere Kleidungsstücke je nach Temperatur ab- oder angelegt werden können, sollten in jedem Fall auch das eine oder andere Paar Ersatzsocken im Gepäck sein. Nasse Füße beim Wandern sind nicht nur unangenehm, sondern bergen die Gefahr der Fußpilzbildung. Der Wechsel der Socken in einer Pause kann diesem Problem vorbeugen.

Festes Schuhwerk tragen!

Besonders Anfänger setzen bei Wandertouren auf Turnschuhe und Sneaker. Während dies bei flachen und nicht anspruchsvollen Wanderungen durchaus ausreicht, kann es auf anspruchsvollen Routen über Stock und Stein ganz schnell zu Problemen kommen. So sollte sich jeder, der plant, häufiger zu wandern, festes Schuhwerk anschaffen. Wanderstiefel sind meist etwas höher geschnitten, bieten festen Halt und Schützen die Knöchel vor Verletzungen. Auf unebenen und abschüssigen Wegen ist die Gefahr besonders groß, umzuknicken und sich Verletzungen an Innen- oder Außenband im Fußgelenk zuzufügen.

Auf das richtige Profil der Schuhe achten!

Natürlich gibt es ganz unterschiedliche Routen und jeder Wanderer hat andere Ansprüche an die Touren, die er gehen möchte. Während das Wandern ohne große Anstiege und Gefälle auch ohne Schuhe mit speziellen Profil möglich ist, sollte für Wanderrouten, auf denen viele Höhenmeter überwunden werden müssen, Schuhwerk mit speziellen Profil getragen werden. Stabile, griffige Sohlen sorgen für deutlich mehr Halt und beugen Unfällen vor.

Allgemein ist zu sagen, dass spezielle Wanderschuhe auf anspruchsvollen Routen ein Muss sind und besonders auf mehrtägigen Touren ist es "Muß" auf die Hygiene der Füße zu achten. Die Füße werden besonders stark beansprucht und sollten vor Verletzungen und Druckstellen geschützt werden. Geschieht dies nicht, steigt das Risiko von Unfällen, Fußpilz oder anderen Infektionskrankheiten deutlich an.