Skijacke oder Softshelljacke – Welche Bekleidung passt zum Skiurlaub?

Winterurlaub in den Alpen: Schneebedeckte Berge, vorbereitete Pisten und Sie mittendrin auf Ihren Skiern oder Ihrem Snowboard. Um gegen Wind und Wetter geschützt zu sein, gehört die passende Kleidung dazu. Welche Vor- und Nachteile Skijacken und Softshelljacken haben, erfahren Sie in diesem Beitrag.


Die Softshelljacke – das Multifunktionstalent
Sie gilt als Allrounder für Spaziergänge am windigen Strand und Wanderungen in den kühlen Bergregionen. Softshelljacken bestechen durch ihre zahlreichen positiven Eigenschaften:

  • angenehm zu tragen
  • pflegeleicht
  • schmutzabweisend
  • je nach Verarbeitung atmungsaktiv, winddicht oder windabweisend

Softshell bedeutet „weiche Schale“, im Gegensatz zu Hardshells. Sie stellen eine Kombination aus der äußeren und der mittleren Bekleidungsschicht dar. Eine große Auswahl von Softshelljacken finden Sie bei  schoeffel.de.
Generell unterscheidet man zwei Typen: die Softshelljacken ohne Membran und mit Membran. Erste eignet sich bei schweißtreibenden Sportarten, da die Flüssigkeit gut von der Haut nach außen abtransportiert wird. Ihr Nachteil: Sie isoliert schlecht. Gerade wenn man am Skilift wartet, kann man dadurch beginnen zu frieren. Die Jacken mit Membran sind winddicht und halten die Wärme gut, da ihre Innenseite mit Vlies gefüttert ist. Jedoch haben diese Modelle eine geringere Atmungsaktivität. Sie können die Softshelljacke beim Skifahren tragen, sollten aber zusätzlich eine wärmende Jacke dabei haben, die Sie während der Wartezeiten überziehen können.

Die Skijacke: atmungsaktiv, wärmeisolierend und wasserdicht
Wenn Sie planen, mehrere Stunden auf den Skipisten unterwegs zu sein, ist eine wasserdichte Skijacke unbedingt notwendig. Nicht nur Schneefall oder Regen bringen Feuchtigkeit von außen, sondern auch während man im Schnee liegt, zum Beispiel nach einem Sturz, könnte Wasser ins Innere der Jacke gelangen.

Die Wassersäule von Skijacken sollte nicht unter 2000 Millimetern liegen, ideal sind 5000 Millimeter. Dies empfiehlt zumindest die Zentraleinrichtung Hochschulsport der TU Berlin. Außerdem sollten Sie beim Kauf darauf achten, ob die Nähte verschweißt oder doppelt genäht sind. Hier haben sich Materialien wie Gore-Tex oder Sympatex etabliert.
Skijacken sollten wärmeisolierend sein, sich jedoch gleichzeitig für unterschiedliche Temperaturen eignen. Das 2-in-1-Prinzip hat sich hier am besten bewährt: Das wärmende Innenfutter kann bei Bedarf herausgenommen werden. Dann kleidet die Skijacke sowohl während der Abfahrt, als auch beim Warten am Lift oder zur Après-Ski-Party. Atmungsaktive Materialien unterstützen wie bei der Softshelljacke den Abtransport des Schweißes. Verbleibt dieser auf der Haut, fängt nicht nur die Kleidung an zu kleben, sondern der Körper kann zudem die Wärme nicht halten.

Auf Ihre Pläne kommt es an!
Je nachdem, welche Pläne Sie für Ihren Winterurlaub im Oberallgäu haben, probieren Sie verschiedene Modelle an und lassen Sie sich beraten. Seien Sie bereit, auch ein wenig mehr Budget in die Skikleidung zu investieren. Dann wird die Schneewanderung oder die Abfahrt zu einem angenehmen Erlebnis, gewärmt sowie vor Schnee und Wind geschützt.