Erlebnisurlaub mit Hund in den Bergen

Den Urlaub gemeinsam mit seinem Vierbeiner zu verbringen, ist für viele Tierhalter eine Selbstverständlichkeit und ein Erlebnis, das sie nicht mehr missen möchten. Wer auf den Gedanken kommt, einen Bergurlaub mit dem Hund zu unternehmen, sollte allerdings ein paar Vorkehrungen treffen, um für alle Fälle gerüstet zu sein.

Erste Hürde - Die richtige Unterkunft

Gerade in den Bergen ist die Unterkunft heutzutage noch immer eine kleine Schwierigkeit, die man bei der Wahl des richtigen Urlaubsortes berücksichtigen muss. Insbesondere eine hochalpine Lage erschwert die Suche nach einer solchen, wenn man seinen Hund mitnehmen möchte. Die dort angesiedelten, größeren Hütten besitzen meist nur einen etwas größeren Schlafsaal, in dem keinerlei Haustiere erlaubt sind. Es gilt also, möglichst ein Ferienhaus zu suchen, bei dem die Mitnahme des Hundes kein Problem darstellt.

Eine Alternative für die Übernachtung in größeren Hütten ist die Inanspruchnahme von privaten Berghütten. Bei diesen kommen die Vermieter dem Hundehalter ein wenig mehr entgegen und so ist es kein Problem, die passende Unterkunft zu finden.

Zu beachtende Punkte bei der Wanderung

Eine Bergwanderung ist für Halter und Hund sicherlich eine Herausforderung. Nicht nur aufgrund der passenden Ausrüstung, welche für den Hund angeschafft werden sollte. Ein entsprechendes Hundegeschirr, welches möglicherweise auch mal am Hang eingesetzt werden kann, ist unabdingbar. Mit dazu kommen, je nach Untergrund des Weges, ein Paar Hundeschuhe. Sie schützen die empfindlichen Pfotenballen vor Verletzungen und geben dem Vierbeiner den nötigen Halt auf Geröllwegen, sowie beim Wandern im Schnee.

Dazu kommt, dass das Gespann während der Wanderung sicherlich auch das eine oder andere Mal auf Wild treffen könnte. Gerade in höheren Regionen, wo der Tourismus noch nicht allzu verbreitet ist, tritt das Wild etwas mutiger auf und benimmt sich häufig sehr viel unbefangener als mitten im Wald.

Der Hund sollte in solchen Gegenden grundsätzlich nur an der Leine geführt werden, was dem Hundehalter letzten Endes auch viel Ärger mit Jägern erspart, sollte es zu entsprechenden Situationen kommen. Die oftmals verhängte Leinenpflicht schützt daher nicht nur das Wild, sondern auch den Hund selbst.

Thema Stress und Erziehung

Normalerweise macht es sowohl Halter als auch Vierbeiner eine Menge Spaß, den Urlaub gemeinsam zu verbringen. Allerdings ist es gerade bei einem Bergurlaub wichtig, dass der Hund auch die nötige Nervenstärke besitzt. Verträgt er beispielsweise Stress nicht so gut, wäre von einem Bergurlaub mit ihm eher abzuraten. Im Regelfall handelt es sich zwar bei solch einem Urlaub stets um positiven Stress, für den Vierbeiner können jedoch Faktoren auftreten, die ihn zu stark erschöpfen. Schlimmstenfalls überträgt sich der Stress vom Hund auf den Halter, womit jede Wanderung zur regelrechten Geduldsprobe avanciert.

Ein weiterer Punkt besteht darin, dass der fellige Begleiter eine gute Erziehung genossen haben sollte. Selbst wenn er an der Leine läuft, kann er für andere Wanderer und deren Hunde eine Gefahr darstellen, wenn er beim Aufeinandertreffen unangemessen reagiert. Letzten Endes ist mit dem passenden Hund als auch mit den richtigen Vorbereitungen ein Bergurlaub mit das Größte, sowohl für den Halter als auch seinen Vierbeiner.