Die günstigsten Skigebiete Europas

Skifahren ist nicht nur ein anstrengendes, sondern kann auch ein richtig teures Hobby sein, vor allem in St. Moritz und im französischen Courchevel. Aber es gibt auch günstige Skigebiete. Das sind meist kleinere Skigebiete. Aber auch bestimmte Länder sind für ihre niedrigen Preise bekannt. Das schließt den Skiurlaub nicht aus. Was kostet ein Ski-Urlaub in Deutschland? Was kostet dieser in Österreich? Wo liegen europaweit die günstigsten Skigebiete?

Bansko, Sotschi, Ordino-Arcalis und Arinsal in Andorra - die günstigsten Skigebiete

Die günstigsten Skigebiete in Europa liegen im bulgarischen Bansko (Platz 1), im russischen Sotschi (Platz 2) sowie in Ordino-Arcalis und Arinsal in Andorra (Platz 3 und 4). Außerdem ist das spanische Candanchu (Platz 6) vertreten. Das günstigste deutsche Skigebiet befindet sich in Berchtesgaden (Platz 5). Für all diese Gebiete zahlen Sie am Tag durchschnittlich für eine Hotelübernachtung, einen Ganztags-Skipass, das Leihen der Skiausrüstung sowie ein Essen und ein Bier weniger als 200 Euro.

Das günstigste österreichische Skigebiet befindet sich in Mayrhofen. Der Preis liegt zwischen 200 und 300 Euro. Damit sind österreichische Skigebiete durchschnittlich teurer als deutsche. Es gibt jedoch auch Skigebiete in Österreich, in denen Sie günstig unterwegs sein können.

Verhältnismäßig günstiger Skiurlaub in Deutschland

Zu den eher günstigeren Skigebieten Europas mit Preisen zwischen 200 und 300 Euro täglich gehören Soldeu und Pas de la Casa in Andorra, Cairngorm in Shottland und Kranjska Gora in Slowenien. Auch die deutsche Region Oberallgäu insbesondere Oberstdorf und die Orte Spitzingsee und Garmisch-Partenkirchen sind in dieser Kategorie zu finden. Außerdem gehören Obergurgl und Sölden in Österreich dazu, belegen jedoch die letzten Plätze in der Kategorie 200 bis 300 Euro. Etwas günstiger geht es in den französischen Orten Serre Chevalier, Chamonix und Les Deux Alpes sowie im spanischen Formigal und im italiensichen Courmayeur.

Skiurlaub als Luxusgut - 300 bis 400 Euro täglich

Etwas tiefer in die Tasche greifen müssen Sie im französischen Val Thorens, Avoriaz, Val D’Isere, Tignes und Meribel, wobei Meribel besonders kostenintensiv ist. Auch für die italienischen Skigebiete Madonna di Campiglio sowie Breuil-Cervinia zahlen Sie täglich durchschnittlich zwischen 300 und 400 Euro für Übernachtung, Ausrüstung, Skipass und Verpflegung. Zu den teuersten Ski-Orten in der Schweiz gehören neben St. Moritz und Verbier auch Gstaad, Zermatt und Saas Fee.

Teuer wird es in Österreich hauptsächlich in Ischgl, St. Anton, Hintertux und Kitzbühel. Kein Wunder, denn diese Orte sind europaweit bekannt, haben sich einen Namen gemacht und locken daher, trotz der hohen Preise, täglich tausende Gäste an. Spitzenreiter bei den Kosten ist jedoch Courchevel in Frankreich.

 

Bild: Werbewind - die Agentur